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Autor: Hadil Al-Lahham


Bilder von taepoong.de

Kampfsport

Jeder von uns kennt die großen Kämpfer wie Bruce Lee, Chakie Chan oder Jet Lie wir sind alle fasziniert von ihnen aber was steckt wirklich hinter diesen Kampfsportarten außer

Jemanden totzuschlagen, und warum gibt es die Kampfsportarten?

Physische Ziele:

  • Beweglichkeit
  • Schnelligkeit (Sok Do)
  • Kraft
  • Ausdauer
  • Koordination
  • Gleichgewichtssinn (Kyun Hyung)
  • Kontrolle über den Atem (Ho Hup)
  • Konzentration (Jip Joong)


Charakterliche Ziele:

  • Selbstsicherheit
  • Ausloten und Erkennen der eigenen Grenzen
  • Achtung anderen Menschen gegenüber
  • Bescheidenheit
  • innere Ruhe


Auch kann durch eine Kampfsportart Höflichkeit, Integrität, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Unbezwinglichkeit erreicht werden.

Die meisten Kampfsportarten kommen aus Asien wie z:B.: die meist verbreitesten : Aikido, Judo, Tae-Kwon-Do, Kendo, Ju-Jutsu, Karate, Kung fu oder Tai-Chi.

Ich möchte euch aber mehr zu Tae-Kwon-Do erzählen denn diese Kampfsportart praktziere ich selber zwar noch nicht allzu lang aber ich hoffe ihr werdet nach diesem Bericht etwas schlauer ;-)


Tae-Kwon-Do

  • Tae= Fuß
  • Kwon= Faust
  • Do= Weg oder Geist, Kunst


Tae Kwon Do hat eine auf fünftausend Jahre zurückzuführende Geschichte. Vor langer Zeit wurden Fresken auf Wände der Grabmähler gezeichnet die uns heute als einziges Beweismaterial dienen. Die Bilder zeigen fraglos Teile eines Kampfsportes, jedoch bestimmen die Illustrationen nicht genau die Art des Kampfsportes. Die historischen Dokumente der Dynastien überliefern die Worte “Soo Bak”; “Soo Bak” war eine Kampfsportart bei der die Koordination von Händen und Füßen geübt wurde. Da Korea keine spezielle Aufzeichnung besaß, wurden die bestehenden Dokumente über gesellschaftliche Aktivitäten jener Zeit benutzt, um die damals existierenden Typen des Kampfsportes zu bestimmen. Da diese Eintragungen nicht immer sehr anschaulich waren, enthielten sie oft Ungenauigkeiten. Unter diesen Aspekten ist es von großem Interesse die Forschung fortzusetzen, damit wir die Bruchteile nachgewiesener Informationen zusammensetzen können und somit ein klares historisches Bild von Tae Kwon Do erhalten.

Genau wie in den meisten anderen Ländern gibt es auch in Korea eine Kampfsportart zum Zweck der eigenen und der nationalen Verteidigung. Kampfsportarten entstanden in Korea ursprünglich durch die Notwendigkeit der eigenen Verteidigung gegen feindliche Länder und wilde Tiere. Vor der Erfindung der Waffen war es wichtig für die koreanische Bevölkerung sich selbst und ohne Hilfsmittel verteidigen zu können. Außerdem bekamen die Kampfsportarten ihre Bedeutung beim Jagen, Kämpfen und der physischen Fitness. Es wurden auch damals schon Wettbewerbe veranstaltet. Die Formen und Bewegungen von Tieren wurden zur Entwicklung von offensiven und defensiven Techniken übernommen und in Tae Kwon Do integriert. Im Jahre 1790 schlug König Chongjo General Lee Duck Mu und dessen Schülern Bak Je Ga und Back Dong Soo vor, ein Buch über alle in Korea bekannten Kampfsportarten zu veröffentlichen. Dieses Buch ist bekannt unter dem Namen “Mu Ye Do Bo Tong Ji” und wurde als Nachschlagewerk für Kampfsportarten benutzt. Es war mit Illustrationen von Techniken und Formen der verschiedensten Kampfsportarten, wie z.B. “Soo Bak”, “Taek Gyeon”, und anderen bewaffneten Arten versehen. Das “Mu Ye Do Bo Tong Ji” besteht etwa aus 40 Seiten und zählt zu den Klassikern. Es wird immernoch als Nachschlagewerk benutzt und viele der Techniken und Methoden wurden in das konventionelle Tae Kwon Do integriert .

1910 starteten die Japaner eine koloniale Regierung, die von Generälen geleitet wurde. Die neue Regierung verbot alle koreanischen kulturellen Aktivitäten, die koreanische Sprache war nicht mehr erlaubt und die japanische Regierung versuchte, die Identität der koreanischen Bevölkerung durch die Änderung ihrer Familiennamen zu verändern. Die Ausübung der koreanischen (bewaffneten und unbewaffneten) Kampfsportarten wurde verboten, statt dessen wurde Karate eingeführt . Dies war eine sehr schwere Zeit für Korea, aber einige Meister und Schüler der Kampfsportarten setzten ihr Training des Taek Gyeon und Tae Kwon Do im Geheimen fort. Besonders ein Mann, Meister Song Duk Ki, lernte Taek Gyeon von Meister Yim Ho während der späteren Periode der Yi Dynastie, und setzte die Lehre auch während der japanischen Besetzung fort.

Damals gab es einige Patrioten, die gegen die Japaner kämpften, um ihre Unabhängigkeit zurückzuerlangen.

Nachdem Korea im Jahre 1945 seine Unabhängigkeit zurückerrungen hatte, begannen sich die kulturellen und sozialen Aspekte des Landes wieder zu normalisieren, und die Tae Kwon Do Techniken verbesserten sich. Viele der Tae Kwon Do-Meister wollten die Kampfsportart in einen nationalen Sport umwandeln, erkannten jedoch, daß Karate Einfluß auf einige Techniken hatte, und es deswegen schwierig sein würde, dies stattfinden zu lassen, ohne den Koreanern zu zeigen, daß es einen entscheidenten Unterschied zwischen den beiden Kampfsportarten gab. Die Meister hatten das Gefühl, Tae Kwon Do reinigen zu müssen, d.h., zu der unbeeinflußten, traditionellen, unbewaffneten Form und Technik zurückzukehren. Tae Kwon Do war unter vielen verschieden Namen bekannt: Taek Gyeon, Soo Bak Do, Kong Soo Do, Tang Soo Do, und andere. Deshalb fanden die Meister es wichtig, eine Vereinigung zu gründen, die dazu beitragen sollte, Tae Kwon Do als Nationalsport anzuerkennen. Diese Vereinigung wurde am 16. September gegründet und erhielt den Namen Tae Soo Do Assoziation. Sie wurde am 20. Juni des Jahres 1962 als offizielles Mitglied des koreanischen Amateursportverbundes akzeptiert. Bei den 43zigsten Nationalspielen am 24.Oktober 1962 zählte Tae Kwon Do das erste Mal zu den offiziellen Ereignissen.

Am 5. August 1965 änderte die Tae Soo Do Assoziation ihren Namen um in die Tae Kwon Do Assoziation. Tae Kwon Do wurde ebenfalls als Bestandteil der Asiatischen Spiele, die 1986 in Seoul, Korea gehalten wurden, anerkannt.

Beschreibung der Techniken

Tae Kwon Do ist besonders für die Fußtritte bekannt. Im Training liegt der Schwerpunkt im Üben von verschiedenen Trittkombinationen. Die Schlagtechniken treten während des Trainings eher in den Hintergrund (etwa 30 % Schlag- und 70 % Tritttechnik). Die Bewegungen sind meist geradlinig und es werden selten Ausweichbewegungen benutzt. Neben der Grundschule (Training der Einzeltechniken) werden auch Formen und der freie Kampf geübt. Bei den Tae Kwon Do-Formen gibt es zwei Stilrichtungen. Die Poomse sind eine vergleichsweise neue Erfindung der Koreaner, während die älteren Hyong ihre Abstammung von Karateformen nicht verleugnen können. Selbstverteidigung und Bruchtests sind ein Bestandteil der Prüfungen.

Im Tae-Kwon-Do gibt es verschiedene Gürtelfarben die den Ausbildungstand des Kämpfers angeben:

10.Kup Weiß Schüler
9. Kup Weiß-gelb Schüler
8. Kup Gelb Schüler
7. Kup Gelb-grün Schüler
6. Kup Grün Schüler
5. Kup Grün-blau Schüler
4. Kup Blau Schüler
3. Kup Blau-rot/braun Schüler
2.Kup Rot/braun Schüler
1.Kup Rot/braun-schwarz Schüler
1.Dan Schwarz Meisterschüler
2.-3.Dan Schwarz Meisterschüler
4.Dan Schwarz Meister
5.-9.Dan Schwarz Großmeister
10.Dan   WTF-Präsident


Der 10. Dan steht nur dem Präsidenten der WTF (World Taekwon-Do Federation) zur Verfügung. Der Präsident wird gewählt. Voraussetzung ist, dass er Inhaber des 7., 8. oder 9. Dans , also Großmeister, ist. Ihm wird bei Amtsantritt automatisch der 10. Dan verliehen. Wenn der WTF-Präsident sich aus dem Amt zurückzieht erhält er stets den 9. Dan.

Für mich ist Kampfsport einer der schönsten Sportarten die es gibt, denn sie ist sehr vielfältig und einfach wunderbar zum praktizieren.


Titel: Tae-Kwon-Do


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