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von Dennis „Der weisse Tiger“ Druffel
http://www.derweissetiger.de
3. Fassung (November 2006)



1. Allgemein

Die koreanischen Kampfkünste haben teilweise eine sehr alte Geschichte und Tradition. Klingenwaffen wurden, aus geschichtliche Gründen eher selten verwendet hat. Dafür war der Bogen, wahrscheinlich beeinflusst durch die Mongolen, eine weit verbreitete Waffe.

Viele der koreanischen Kampfkünste entstanden aus Kampfkünsten der Nachbarländer oder wurden von diesen beeinflusst. Einige Kampfkünste entstanden aus Tänzen und Betrituale. Dadurch entstanden sehr umfangreiche Kampfkünste mit teilweise sehr unterschiedlichen Techniken und Tradition.

Die Verbreitung der koreanischen Kampfkünste begann in den 60er Jahren der 20. Jahrhunderts. Teilweise durch koreanische Einwanderer (siehe Hapkido) oder durch Werbekampagnen der koreanischen Regierung (siehe Taekwondo).

Die in Deutschland bekanntesten koreanischen Kampfkünste sind Taekwondo und Hapkido. Leider sind einzelne koreanische Kampfkünste gerade in Deutschland in unglaublich vielen Verbänden und Stilen zerstreut. Was zur Folge hat, das diese nicht einheitlich organisiert sind. Teilweise geht das soweit, das der Verein im Nachbarort, zwar namentlich die gleiche Kampfkunst unterrichtet, inhaltlich aber nicht.

Trotz dieser negativen Entwicklung sind die Koreanischen Kampfkünste in Deutschland sehr beliebt.


2. Zeittafel Korea

  • Choson (2333 v. Chr. – 1100 v. Chr.)
  • Kija Dynastie (1100 v. Chr. – 194 v. Chr.)
  • Wi Choson (194 v. Chr. – 108 v. Chr.)
  • Zeit der drei Han Reiche (108 v. Chr. – 18 v. Chr.)
  • Zeit der drei Königreiche (18 v. Chr. – 668 n. Chr.)
  • Groß Silla (668 – 935)
  • Koryo Periode / Wang Dynastie (918 – 1392)
  • Yi Dynastie (1392 – 1910)
  • Zeit der Japanische Besetzung (1910 – 1945)
  • Zeit der alliierten Besetzungszonen (1945 – 1948)
  • Republik Korea (1948 -1960 / Südkorea)
  • Demokratische Volkrepublik Korea (1948 bis heute / Nordkorea)
  • Zweite Republik Korea (1960 – 1963 / Südkorea)
  • Dritte Republik Korea (1963 bis heute / Südkorea)


3. Die Kampfkünste Koreas

Bool Moo Do
Endstand zur Zeit der drei Königreiche (18 v. Chr. – 668 n. Chr.) aus dem chinesischen Shaolin Kung Fu. Diese Kampfkunst wird nur in buddhistischen Tempeln gelehrt. Außenstehende werden nicht unterrichtet, so dass es nur wenige Informationen über diese Kampfkunst gibt. Bekannt ist allerdings, dass das System keine Waffen enthält.

Buldo Mu Sool
Ebenfalls eine sehr alte Kampfkunst, die nur in buddhistischen Tempeln gelehrt wird. Entstehung und Herkunft sind leider unbekannt.

Chang Hon Yu
Wurde 1940 von Choi Hong Hi gegründet und ist eine Weiterentwicklung des japanischen Shotokan Karate. Chang Hon Yu gilt als Vorläufer des Taekwondo. Nachdem Choi Hong Hi 1955 zusammen mit anderen koreanischen Meistern Taekwondo gründete, geriet Chang Hon Yu in Vergessenheit und ist heute praktisch nicht mehr existent. Allerdings werden im Taekwondo heute noch Hyongs gelehrt die ursprünglich aus dem Chang Hon Yu stammen.

Chang Moo Kwan (Chang Mu Kwan)
Wurde 1946 von In Yun Pyung gegründet. Ende der sechziger Jahre gelangte dieses System in die USA. Der Ursprung ist leider unbekannt.

Choi Kwang Do
Obwohl bereits 1978 von Choi Kwang Jo gegründet, gibt es den Namen erst seit 1987. Choi Kwang Jo erlernte Kwonbop und danach Taekwondo von Choi Hong Hi. Dieses Kampfkunstsystem ist weltweit bekannt und wird durch die International Choi Kwang Do Federation mit Hauptsitz in Georgia (USA) organisiert.

Chi Do Kwan
Gegründet von Yong Kue Pyang, gilt als eine der Grundlagen aus den sich später das Taekwondo entwickelte.

Haidong Gumdo
Eine der wenigen Schwertkünste Koreas. Entstand zur Zeit der drei Königreiche (18 v. Chr. – 668 n. Chr.). Diese Kampfkunst wurde traditionell von einem Meister an nur einem Schüler weitergegeben. Bis Kim Jeong-Ho 1982 die erste Kampfschule eröffnete. 1989 wurde die Haidong Gumdo Vereinigung gegründet. Nachdem diese Kampfkunst weltweit bekannt wurde fanden 2002 die ersten Haidong Gumdo Weltmeisterschaften statt.

Han Mu Do
Gegründet von He Young Kimm, der diese Kampfkunst aus dem Hapkido entwickelte. He Young Kimm ist selber Meister im Hapkido und war einer der ersten die Hapkido in den USA bekannt machten. Inspiriert durch das Trainingskonzept des Koong Joong Mu Sool entwickelte er Han Mu Do, bei dem die Schüler nicht nur den Körper trainieren sondern auch den Geist bzw. den Intellekt.

Hapkido (Hap Ki Do)
Gegründet 1948 von Choi Yong Shul (1904 – 1986). Hapkido ist eine Kombination aus dem japanischen Daito ryu Aikijutsu, dem chinesischen Kung Fu und dem koreanischen Taekyon.

Choi Yong Shul zog 1912 nach Japan und lebte dort bei Takeda Sogaku Minamoto Masayoshi (1860 - 1943). Takeda war Meister des Daito ryu Aikijutsu. Leider ist nicht bekannt ob Choi Yong Shul von Takeda unterrichtet wurde, oder Choi Yong Shul die Techniken durchs zusehen erlernte. Choi Yong Shul war als Hausjunge für Hausarbeiten zuständig, und zur damaligen Zeit waren in den Augen der Japaner die Koreaner Menschen zweiter Klasse.

Gegen Ende des zweiten Weltkrieges und dem Tod von Takeda zog Choi Yong Shul nach Korea. Er eröffnete eine Kampfschule und unterrichtete Daito ryu Aikijutsu. Nach einiger Zeit begann er die Techniken des Daito ryu Aikijutsu weiter zu entwickeln und übernahm Elemente aus dem chinesischen Kung Fu und diversen koreanischen Kampfkünste.

Obwohl bereits 1948 gegründet, entstand der Name und das Lehrsystem erst 1963. Mitte der sechziger Jahre wanderten verschiedene koreanische Hapkido Meister ins Ausland und verbreiteten Hapkido. Nach Deutschland kam Hapkido Ende der sechziger Jahre durch koreanische Bergarbeiter und verbreitete sich hauptsächlich im Ruhrgebiet.

Im Laufe der Zeit verließen viele Schüler die von Choi Yong Shul gegründete Korean Kido Association. Dadurch entstanden weltweit verschiedene Organisationen die alle ihre eigene Auffassung von Hapkido unterrichten. Aufgrund dieser Entwicklung gibt es heutzutage kein einheitliches Unterrichtssytem.

Auch die geschichtliche Entwicklung des Hapkido wird gerne zum eigenen Vorteil hin verdreht. Die Koreaner geben ungern zu das diese Kampfkunst ihren Ursprung in Japan hat, während einige Japaner behaupten das Hapkido eine Stilrichtung des Aikido sei (beide Kampfkünste haben ihren Ursprung im Daito ryu Aikijutsu). Trotz dieser negativen Entwicklung gilt Hapkido mit über 3000 verschiedenen Techniken als eine der umfangreichsten Kampfkunstsysteme der Welt.

Hwarang Do
Entstand zur Zeit der drei Königreiche (18 v. Chr. – 668 n. Chr.). Die Hwarang waren Adelige im Königreich Silla, die eine besondere Ausbildung erhielten.

Der buddhistische Mönch Wong Wang Bopsa einte die einzelnen Elemente zum Hwarang Do. Aufgrund der Kampfkraft der Hwarang gelang es dem Königreich Silla die anderen beiden Königreiche zu unterwerfen und zum Königreich Groß Silla zu vereinen. Danach geriet die Kampfkunst in Vergessenheit und blieb nur durch buddhistische Mönche erhalten, die keine Außenstehenden unterrichteten.

1960 gab der buddhistische Mönch und 57. Großmeister Suahm Doosa den beiden Kampfsportler Lee Joo Bang und Lee Joo Sang die Erlaubnis Hwarang Do in einer öffentlichen Kampfsportschule in Seoul zu unterrichten. Heutzutage ist Hwarang Do weltweit verbreitet.

Koong Joong Mu Sool (Kung Jong Musul / Koong Joong Musol)
Endstand zur Zeit der drei Königreiche (18 v. Chr. – 668 n. Chr.) als militärische Ausbildung der Soldaten und der Offiziere. Außer den Kampftechniken wurden auch höfische Sitten, Literatur und Anstand gelernt.

Nachdem das Königreich Silla 668 n. Chr. die drei Königreiche zu einem einte, ließ das Interesse an der Kampfkunst nach. Erst 1592 nach der Invasion der Japaner erreichte die Kampfkunst einen erneuten Aufschwung, wurde aber hauptsächlich am Koreanischen Hof gelehrt.

1790 bekam der Koong Joong Mu Sool Meister Lee Duk Moo von König Jung Jo den Auftrag die Kampfkunst niederzuschreiben. Lee Duk Moo verfasste vier zusammenhängende Bücher über diese Kampfkunst. Während die ersten drei Bücher sich mit dem bewaffneten Kampftechniken befasst sich das vierte Buch mit dem waffenlosen Kampf und der Vitalpunktlehre.

1910 wurde Korea von den Japanern erobert und der koreanische Hof aufgelöst. Der damalige Meister und Hauptausbilder Suh Myung Deuk kehrte in seine Heimatprovinz zurück und unterrichtete seinen Neffen Suh In Hyuk in Koong Joong Mu Sool. Suh In Hyuk gründete später das Kuk Sul Won.

Kuk Sul Won
Wurde 1958 von Suh In Hyuk in einem Tempel nahe Pusan gegründet. Kuk Sul Won ist eine Kombination aus Sado Mu Sool, Buldo Mu Sool und Koong Joong Mu Sool. Außer den 250 Kampftechniken werden auch verschiedene Heiltechniken gelehrt. 1961 wurde die erste KuK Sul Won Organisation von Suh In Hyuk in Korea gegründet. Anfang der siebziger Jahre ging er in die USA und gründete dort die World Kuk Sul Won Association.

Kung Sul
Koreanische Form des Bogenschießens. Die Herkunft ist nicht genau bekannt. Bis 1950 setzten die Koreaner den Bogen im Krieg ein. Danach wurde Kung Sul zum Sport umstrukturierte und erfreut sich heutzutage großer Beliebtheit.

Ma Sul
Ebenfalls eine Form des Bogenschießens, allerdings wird vom Pferderücken bzw. beim Reiten geschossen. Man geht davon aus, dass diese Kampfkunst ihren Ursprung in der Mongolei hat und bei den Mongoleneinfällen 1231 ins Land gebracht wurde.

Sado Mu Sool (Sado Musul)
Enstand 2000 v.Chr., nachdem sich die Nomaden Stämme Nordkoreas und der nördlichen Mandschurei zu einem Bündnis vereinigten. Bei zeremoniellen Anlässen fanden auch Wettkämpfe statt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Kampfkunst weiter. Als König Sung Jong 987 n. Chr. das Tragen von Waffen verbieten ließ, erreichte diese Kampfkunst ihre größte Verbreitung.

Ssireum (Cireum)
Entstand in der Koryo Periode und ist die Bezeichnung für alle koreanischen Formen des Ringens. Wahrscheinlich wurde dieses System von chinesischen und mongolischen Kampfkünsten beeinflusst. Seit Anfang des 14. Jahrhunderts wird Ssireum nur noch als Sport ähnlich dem japanischen Sumo praktiziert.

Subak (Su Bak / Soo Bahk Do / Shubaku)
Entstandt zur Zeit der drei Königreiche (18 v. Chr. – 668 n. Chr.) und hat seinen Ursprung in chinesischen Kampfkünsten. Dieses System besteht aus Würfen und Griffen. Die größte Verbreitung fand dieses System unter König Uijong (1146 – 1170).

Taekwondo (Taekwon-Do / Tae Kwon Do)
Wurde 1955 im Auftrag der südkoreanischen Regierung von diversen Meistern unter der Führung von Choi Hong Hi gegründet. Taekwondo entstandt aus Chang Hon Yu und verschiedenen koreanischen Kampfkünsten. Kurze Zeit später wurde Taekwondo von der Regierung als Nationalsportart deklariert.

Bereits Ende der 50er Jahre wurde Taekwondo ein fester Bestandteil der Militärischen Ausbildung. Anfang der 60er Jahre zog Choi Hong Hi als koreanischer Botschafter mit mehreren Taekwondo Meister durch die ganze Welt um das Taekwondo weltweit zu verbreiten.

1972 gab es Unstimmigkeiten zwischen Choi Hong Hi und der koreanischen Regierung. Choi wanderte nach Kanada aus und gründete dort die International Taekwondo Federation als Gegenpol zu der koreanischen World Taekwondo Federation.

Taekyon (Tae Kyon / Taekkyon / Taekgyeon)
Die Entstehung diese Systems ist nicht bekannt. Aufgrund der tänzerischen Elementen ist die Entwicklung aus alten kulturellen Tänzen wahrscheinlich.

Bis 1910 war Taekyon in der koreanischen Bevölkerung weit verbreitet, bis Korea von den Japaner besetzt wurde. Die Japaner verboten alle koreanischen Kampfkünste. Taekyon wurde nur noch heimlich gelehrt. Mit der Zeit verstarben viele Taekyon Meister und die Kampfkunst drohte somit auszusterben.

Erst 1971 traf der koreanische Kampfkünstler Shin Han-Seung einen der letzten Taekyon Meister mit Namen Song Doggi. Zusammen verbreiteten sie Taekyon in Korea. Am 1. Juni 1983 wurde Taekyon von der koreanischen Regierung dem Titel „Immaterielles Kulturgut“ zugesprochen. Mittlerweile ist Taekyon auch in Deutschland bekannt.

Tang Soo Do
Wurde 1945 von Hwang Kee gegründet. Tang Soo Do ist eine Kombination aus Subak und verschiedenen chinesischen und japanischen Kampfkünsten. Nach 1960 benannte Hwang Kee seine Kampfkunst in Soo Bahk Do um.

Won Hwa Do
Wurde Ende der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts von Han Bong Ki gegründet. Won Hwa Do basiert auf alten koreanischen Betritualen, die BiSon genannt werden. Bei diesen Ritualen wurde auch getanzt. Die Bewegungen entstanden aus der Musik heraus und waren nicht einstudiert bzw, festgelegt.

Han Bong Ki erlernte in seiner Jugend diverse Kampfkünste. Da er selbst ein religiöser Mensch war, entwickelt er aus den Betritualen die sogenannten 8 Grundschulen. Zuerst nannte er die Kampfkunst Won Hwa Sul.

Erst 1972 mit Gründung der World Won Hwa Do Federation, benannte er die Kampfkunst in Won Hwa Do um. Seit 1989 ist Won Hwa Do auch in Deutschland vertreten. 2003 wurde die World Won Hwa Do Federation von der koreanischen Regierung als Kampfkunstorganisation anerkannt.

Yusul (Yoo Sool)
Endstand im 1. Jahrhundert basierend auf Taekyon und Yoga. Das System besteht aus Würfen, Griffen, Hebeln und Vitalpunkttreffer. Während der Blütezeit dieser Kampfkunst in der Koryo Periode (918 n. Chr. – 1392 n. Chr.) fanden viele Wettkämpfe statt. Im 17. Jahrhundert begann die Kampfkunst in Vergessenheit zu geraten und ist heutzutage praktisch nicht mehr existent.


3. Impressum

Autor: Dennis Druffel (derweissetiger@gmx.de)

Sämtliche Texte habe ich selber, unter Benutzung der unten angegebenen Quellen, verfasst. Bei Fragen, Anregungen oder Kritik, bitte einfach eine Mail.

Vielen Dank (in alphabetischer Reihenfolge):
Rami Al-Lahhan, Pierre Bartholomäus, Patrick Domagalla, Sascha Klie, Hendrik Rubbeling, Lutz Winter


4. Fassungen

1. Fassung (November 2005)
2. Fassung (Dezember 2005)
3. Fassung (Dezember 2006)


5. Quellen:

Aggression, Nationalismus und Kampfsport in Ostasien
Hyosong Gu / Diplomarbeit Sportwissenschaften Uni Hamburg / 1994

Asiatischer Kampfsport – Technik, Training, Tradition
Diverse Autoren / Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH Köln / 2005

Budo Karate 5/2003
Diverse Autoren / Satori Verlagsanstalt / 2003

Die Entstehung des Won Hwa Do
Lutz Winter / 2006

Hap Ki Do – Grundlagen und Techniken koreanischer Selbstverteidigung
Kim Sou Bong / Falken Verlag Erich Sieker Kg Wiesbaden / 1976

Hapkido – Korean Art of Self-Defense (Englisch)
Scott Shaw / Charles E. Tuttle Company / First Edition 1996

Hapkido – Traditions, Philosophy, Technique (Englisch)
Marc Tedeschi / Weatherhill Inc. / Second Printing 2003

Lexikon der Kampfkünste (BSK Edition)
Werner Lind / Berliner Sportverlag / 2001

Taekwon-Do – Koreanischer Kampfsport
Konstantin Gil / Falken Verlag GmbH / Nachauflage 1982

Top Fighter Special – Masters & Styles
Diverse Autoren / Satori Verlagsanstalt R. Schiffer / 1998

Universal Lexikon 2002 (DVD ROM)
Diverse Autoren / Wissen Digital Software Verlags GmbH München / 2001


- Dennis Druffel, November 2005 -




Titel: Koreanische Kampfkünste


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Published: 27.12.2006
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