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Geschichte

Der Friseur Assistant Bong Nam (Kim In-Kwon), will zum Leidwesen seiner Frau Mi Ae (Ryu Hyun-Kyung), seinen Traum ein großer Sänger zu werden nicht aufgeben, anstatt Mi Ae tatkräftig in ihren Friseursalon zu Hand zu gehen und endlich seine Abschlussprüfung zum Friseur zu machen. Als in seiner Heimatstadt um Kandidaten für eine große Gesangs Casting Show geworben wird, sieht Bong Nam darin seine große Chance seinen Traum trotz aller Widrigkeiten zu verwirklichen. Mi Ae `s Schwester Hyun Ja (Lee Cho-hee) meldet sich auch bei diesen Contest an, aber eher unfreiwillig, sie soll hier eine Werbe Kampagne für das Produkt ihres Chefs starten. Hyun Ja wird hierbei von einem Kollegen (Yu Yeon-Seok) unterstützt, in welchen sie insgeheim verliebt ist, so dass sie ihren Auftritt ihm zu Liebe unbedingt gut über die Bühne bringen will. Und zu guter Letzt ist da die kleine Bo Ri (Kim Hwan Hee) welche ihren Großvater (Oh Hyun Kyung) dabei hilft, sich auf das Casting vorzubereiten…


Fazit

“Born to Sing” aus dem Jahre 2013 ist in aller erster Linie ein Tribut an die gleichnamige und am längsten laufenden Casting Show, für Sänger in Südkorea, welche seit Jahrzehnten das koreanische Publikum begeistertet. Da ich persönlich selber nicht wirklich der große Fan von Casting Shows bin, habe ich diesen Film für mich allein aufgrund seines Unterhaltungswertes angeschaut. Unterhalten kann “Born to Sing”, er macht viel Spaß, ist dank seiner guten Darsteller überaus sympathisch, die Musik und Tanz Szenen von Kim In-Kwon können einen durchaus begeistern, desweitern tut es den Film gut das er nicht in Seoul spielt und er von seinen noch sehr koreanischen provenzalischen Flair profitieren kann, welcher in schönen Bildern eingefangen wird. Das hört sich soweit eigentlich ganz gut an, wäre da nicht das letzte Drittel des Filmes, was fast alle guten Tugenden von “Born to Sing” welche ich aufgezählt habe über den Haufen wirft, in dem Regisseur Lee Jong-Pil gegen Ende hin gewaltig auf die Tränendrüse drückt und den gesamten Film in Kitsch und Melodramatik versinken lässt. Statt lachen soll der Zuschauer nun weinen, komme was wolle. Bei diesem gesetzten Ziel ist Regisseur Lee Jong-Pil so penetrant das ihn das auch bei den meisten Zuschauern gelingen wird, vor allem da er das Können seiner guten Darsteller und die schöne Bildsprache des Filmes dafür missbraucht. Dennoch hilft es nichts, denn dieses letzte Drittel zieht “Born to Sing” unnötig in die Länge, beraubt ihn seiner Dynamik und seinen Qualitäten – kurz das hätte nicht sein müssen. Gott sei Dank lohnt es sich dennoch das Trauertal am Ende durchzuhalten, denn Regisseur Lee Jong-Pil entschädigt denn Zuschauer mit einer guten musikalischen Tanzeinlage, die wieder gute Laune wie der Rest des Filmes verbreitet.

Abgesehen von diesen Mangel am Drehbuch, sind alle anderen Qualitäten im Film konstant und halten auch gegen Ende hin den Zuschauer bei Laune. Vor allem die guten Darsteller. Hierbei stechen insbesondere die niedliche Lee Cho-hee und der charismatische und sehr talentierte Kim In-Kwon hervor, die selbst in der schwachen Phase des Filmes durchwegs begeistern können. Lee Cho-hee spielt die sehr sympathische und schüchterne junge Koreanerin per Exe Lance und Kim In-Kwon ist mit seinen grandiosen Tanzeinlagen und seinen leidenschaftlichen Spiel praktisch die Seele von “Born to Sing”.

Neben den Darstellern weis der Film durch seine schönen farbenprächtigen Bilder zu gefallen, die das provenzalische Südkorea in ein sehr schönes Licht tauchen.

Mir hat “Born to Sing” trotz seines sehr schwachen Endes dennoch Spaß gemacht, dank seiner schönen Bilder, guten Darstellern und den starken ersten Teil des Filmes was auch noch gegen Ende nachhallt.



DVD

Ein DVD Review bleibt aus da es sich um eine HD Ausstrahlung aus dem koreanischen PAY-TV handelte.


Titel: Born to Sing
aka: 전국노래자랑
L/J: Südkorea 2013
Laufzeit:
Regie: Lee Jong-Pil
Producer: Lee Kyung-Gyu
Story: Lee Jong-Pil; Lee Kyung-Gyu
Genre: Musikfilm

Darsteller:

Kim Su-Mi


Besucher-Wertung
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Film



Untertitel





Published: 25.05.2017
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