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Geschichte

Han Ji-Won (Son Ye-Jin) ist eine private und freischaffende Bankerin, welche ein Profi in ihren Job ist, in dem sie reihenweise Männer verführt, so dass sie sie als potentielle Kunden anlockt und dann ihnen förmlich das Geld aussaugt. Als sie den attraktiven Min-Joon (Song Il-Gook) begegnet, sieht sie darin eine erstklassige Gelegenheit, auch diesen Namen zu ihrer langen Liste ihrer Eroberungen hinzuzufügen, aber Min-Joon scheint nicht so einfach zu erobern zu sein wie Han Ji-Won erwartet hatte, denn auch Min-Joon ist mit allen Wassern der Verführung gewaschen und sieht sich in diesen Bereich ebenfalls als Profi an. So entbrannt zwischen den beiden ein knallhartes und schonungsloses Duell in der Kunst der Verführung.


Fazit

“The Art of Seduction” ist ein weiterer Film mit dem weiblichen Superstar aus Korea schlechthin - Son Ye-Jin. Son Ye-Jin ist in Korea und darüber hinaus, wie z.B. Japan und China seit Jahren überaus beliebt und hat ein gewisses koreanisches Schönheitsideal etabliert. Ich selber hab zwar fast alle Filme mit ihr gesehen, aber kaum welche rezensiert, was daran lag das ich mit ihr einfach kaum was anfangen konnte (Mit Ausnahme von “A Moment to Remember“). Ihre Filme haben mich meistens kalt gelassen oder ihr Schauspiel hat mich gar genervt, trotzdem habe ich es immer wieder mit ihr versucht, vor allem da mir diverse koreanische Freunde sie immer wieder nahe gelegt haben und mir versicherten das ihr Spiel sich verändert hat. Ob nun “The Art of Seduction” die richtige Wahl war um Son Ye-Jin mit neuen Augen zu sehen ist fraglich, denn der Film ist von Regisseur Oh Gi-Hwan, welcher für eher mäßige bis schlechte Filme wie z.B. Repechage, Ghost in Love und Last Present verantwortlich war.

“The Art of Seduction” ist dann auch wie erwartet nicht gerade ein cineastisches Meisterwerk, aber dennoch durchaus unterhaltsam, so dass es den Ansprüchen genügt. Auch Son Ye-Jin macht sich in den Film ganz gut, da sie in dieser seichten Komödie einfach wesentlich besser aufgehoben ist als in ihren unzähligen Dramen in der sie die arme oder gar kränkliche Frau gespielt hat. Ihr Spiel ist zwar nicht überragend, aber durchaus passabel bis nett, dasselbe trifft auf ihren männlichen Gegenpart Song Il-Gook zu. Die Chemie zwischen den beiden funktioniert halbwegs und erzeugt somit die gewollte Dynamik zwischen den beiden, von der dann der Film von Anfang bis zum Ende lebt. Beide werden als Personen mit einen ungeheuren Sexappeal dargestellt, welchen ich persönlich selten ausmachen konnte – für mich gibt es z.B. weitaus erotischere und attraktivere Darstellerinnen als Son Ye-Jin, aber das mag Geschmacksache sein und wer Son Ye-Jin mag muss sich eigentlich diesen Film anschauen, denn sie fährt hier all ihre Reize aus (die mich ziemlich kalt ließen.).

Der Film hat einige gute Nebendarsteller wie die hübsche Comedy-Ikone Hyun Young(a) und andere, aber leider wird deren Potential niemals ausgeschöpft und sie wirken eher wie eine Verschwendung im Film, was schade ist.

Von der Cinematographie her ist der Film recht unspektakulär. Inszeniert ist der Film sauber und ordentlich, aber es bewegt sich stets im Bereich des zweckmäßigen und man vermisst hier und dort einen etwas verspielten Look, der gerade bei einer Komödie von Vorteil wäre. Das ist aber irgendwie typisch für Regisseur Oh Gi-Hwan, denn dieser hat bisher in all seinen Filmen niemals auf das Visuelle gesetzt, was auch O.K. ist, wenn er mit einen überragenden Drehbuch trumpfen könnte, aber auch hier wie in all seinen anderen Filmen bewegt sich alles stets im Bereich des Durchschnittlichen. Große Lacher bleiben in den Film aus, aber die ewige Konkurrenz zwischen den beiden erzeugt dennoch immer gerade genug Spannung um den Zuschauer bei Laune zu halten und ihm ein stetes Schmunzeln zu entlocken – aber mehr nicht.

“The Art of Seduction” punktet aber in meinen Augen darin, das er seinen Genre treu bleibt und von Anfang bis zum Ende bissig, lustig und nett bleibt und niemals die Moralkeule ausgepackt wird, ganz im Gegenteil. Regisseur Oh Gi-Hwan glänzt auch mit einigen netten Einfällen, die für eine gewisse Würze sorgen. So bleibt eine seichte aber dafür reinrassige Komödie zurück die einen recht kurzweilig zu unterhalten weiß und schnell vergessen ist, aber auch solche Filme sind manchmal recht willkommen.


DVD

Ich hatte von “The Art of Seduction” die koreanische Limited Edition zur Verfügung, die in einen Schuber daher kommt in der ein schickes Booklet enthalten ist und die Film DVD und die Special DVD jeweils in einer attraktiven Pap-Verpackung daher kommt. Technisch ist die DVD dann auch soweit in Ordnung. Das Bild (Widescreen 2.35:1 (Anamrophic)) der DVD weist stets saubere Farben und ordentliche Kontraste auf und von der Schärfe her ist das Bild soweit O.K., bloß im Detail nicht immer ganz optimal. Der Ton ist als Dolby Digital 5.1 Tonspur und als DTS Tonspur verfügbar. Die DTS Tonspur ist recht effektvoll und kracht hier und dort recht gewaltig, es ist sogar eine gewisse differenzierte Aufteilung auf den Boxen vorhanden, aber leider nur sporadisch – ansonsten ist der Sound stets klar, kraftvoll und sauber. Die Untertitel sind klar sichtbar, manchmal etwas zu schnell da zu viele Zeilen zu kurz eingeblendet werden, das Englisch ist weitestgehend einfach bis auf paar unnötig umständliche Vokabeln. Die Extras sind viele und alle samt interessant, auch wenn sie wieder mal korea-typisch nicht untertitelt sind.


Extras:

  • Booklet
  • Deleted Scenes
  • Making Of
  • Interviews
  • Poster Shooting
  • 10 Secrets for Seduction
  • CG
  • Commentary Recording
  • Premiere
  • Still Gallery
  • Trailers


Titel: The Art of Seduction
aka: 작업의 정석
L/J: Südkorea 2005
Laufzeit: 100 Min
Regie: Oh Gi-Hwan
Studio: Big Blue Film; ShowBox
Story: Shin Jeong-Gu
Genre: Komödie

Darsteller:

Hyun Young(a)
Park Yong-Woo
Son Ye-Jin


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Film



Bild



Ton



Extras



Untertitel





Published: 08.05.2010
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