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Geschichte

Sunwoo ist die Rechte Hand des Mafia-Bosses Kang (Kim Young-Cheol(a)), dieser setzt zu Recht vollstes Vertrauen in Sunwoo (Lee Byung-Hun). Das Leben von Sunwoo dreht sich nur um seine Arbeit, für was anderes hat er keine Zeit und keine Interesse. Er ist durch und durch ein Profi. Wenn es Ärger gibt so beseitigt er diesen schnell und brutal. Kang der sich nun auf eine Geschäftsreise begibt, beauftragt Sunwoo auf seine junge Freundin Heesoo (Shin Mina) auf zu passen, denn er verdächtigt sie, ihn zu betrügen. Tatsächlich erwischt er sie auf frischer Tat und will auch gleich wie befohlen ihren Freund erschießen. Heesoo bittet ihn verzweifelt, mit großen Rehaugen, ihren Freund zu verschonen. Sunwoo weiß nicht warum und wieso, aber er lässt ihren Freund am Leben, gibt die ganze Sache nicht an seinen Boss weiter und hofft dass er diesen ganzen Vorfall vertuschen kann. Er merkt schneller als ihn lieb ist dass er einen ganz großen Fehler gemacht hat, denn von nun an ändert sich sein stets so geordnetes Leben in das reine Chaos.


Fazit

Was passiert wenn man eine Handvoll Ideen von Filmen wie Pulp Fiction, Snatch und The Transporter nimmt und diese mit einigen erfolgreichen Filmen aus dem eigenen Land wie Old Boy und Friend in einen Topf schmeißt und kräftig umrührt? Wenn die Zutaten alle wirklich sorgsam und professionell benutzt worden sind, hat man einen sehr unterhaltsamen Film wie A Bitterseet Life. Für mich war der Film ein ganz großer Hoffnungsträger, für das sehr schwache koreanische Kinojahr 2005. Eins gleich am Anfang, A Bittersweet Life hat Styl. Dieser Styl zeichnet sich durch sehr klare Kameraaufnahmen und durch absolut perfekten Schnitten aus. Der Hauptdarsteller Lee Byung-Hun (Joint Security Area; Everybody Has a Little Secret) der sich schon in dem Erfolgsfilm Joint Security Area einen Namen machen konnte, trägt weiter zu diesem gewissen Styl bei, der sich irgendwo zwischen The Transporter und Old Boy bewegt, in dem er sich stets mit kalter Mine, im feinen Anzug, einer schicken schwarzen Limousine und einen perfekten Gesicht eines Schönlings präsentiert. Schauspielerisch hat der Film nicht wirklich viel zu bieten da dies auch gar nicht wirklich nötig ist bzw. die Handlung nicht wirklich viel schauspielerisches Können in Anspruch nimmt. Der Film beginnt mit einer furiosen Anfangsszene, die einen gleich klar macht das hier einen optisch ein Film auf höchstem Niveau geboten wird. Musik und Bild passen wunderbar zusammen, während unserer geschniegelter Hauptdarsteller, aus einen absoluten Nobelrestaurant im obersten Stock, seinen Weg nach unten zu unliebsamen Gesten nimmt, welche er knallhart vermöbelt. Nach diesem viel versprechenden Anfang, dümpelt der Film aber erstmal fast über ein halbe Stunde belanglos dahin. Man fragt sich eine zeitlang ob man wieder einen der vielen faden koreanischen Filme aus 2005 erwischt hat. Man versucht in der ersten halben Stunde witzige Beziehungen zwischen den Charakteren auf zu bauen, die sehr an Pulp Fiction erinnern. Leider springt der Funken nicht über und man ist enttäuscht über einen substanzlosen Film, der einen hin und wieder gerade mal zum schmunzeln bringt. Plötzlich beschleunigt der Film aber von 0 auf 100. Der Profischläger wird auf die härteste Weise gefoltert ,gequält und überlebt…. sein blutiger Weg der Rache ist dank vielen anderen ähnlichen Filmen vorbestimmt. Man lehnt sich zurück und genießt eine Aktion und Gewaltorgie vom feinsten, welche nun mit einer gehörigen Portion Ironie daher kommt. Die Witze triefen nun vor Blut und sind zu sehnst schwärzer geworden. als am Anfang und mein Grinsen wird breiter (aber für ein Lachen reicht es nicht). Die Charaktere werden überzogener und somit lustiger. Am Ende hat man einen Film der sich nicht wirklich sehr ernst nimmt und somit sehr sympathisch rüber kommt. Leider bietet der Film aber wirklich nichts Neues und zeigt einen Dinge die schon hundertmal da gewesen waren. Das einzig interessante ist der Anfang und das Ende des Films welche einem eine gewisse Botschaft verrät, die ich hier nicht nennen will, da ich sonst zu viel verraten würde, aber gerade dieses Element hätte man besser ausbauen sollen. Nach diesem Kinoerlebnis fühlte ich mich gut unterhalten, aber das wirklich große Kinoerlebnis war es nun auch nicht. A Bittersweet Life ist Einheitsbrei auf Hochglanz präsentiert.


DVD

Die DVD ist wieder mal sehr schön gestaltet und absolut tadellos in allen Punkten. Das Bild ist sehr gut und weist keine einzigen Mängel auf (anamorphic 2.35 Widescreen). Der Ton ist absolut spitze und ist sogar in drei Tonspuren verfügbar DTS (DTS 5.1 & 6.1) und Dolby Digital 5.1. Der Untertitel ist gut, in einfachem Englisch gehalten und hat ein gutes Tempo. Die Extras sind zwar wieder nicht mit Untertiteln, aber alle samt interessant, besonders wegen den alternativen und entfallenen Szenen.


Special Features:

- La Dolce Vita
- Making of A Bittersweet Life
- Style of A Bittersweet Life
- Tell Me Why You Did to Me
- Deleted and Alternate Scenes
- Truth about A Bittersweet Life
- A Bittersweet Life in Cannes
- Sweet Sleep
- EPK


Titel: A Bittersweet Life
aka: 달콤한 인생
L/J: Südkorea 2005
Laufzeit: 120 Min
Regie: Kim Jee-Woon
Studio: Bom; CJ Entertainment
Kinematographie: Kim Ji-Yong
Musik: Jang Young-Gyu; Dal Palan
Genre: Action, Romance

Darsteller:

Hwang Jeong-Min
Jin Gu (a)
Kim Roi-Ha
Kim Young-Cheol(a)
Lee Byung-Hun
Oh Dal-Su
Shin Mina


Besucher-Wertung
Note: 4.56 - Votes: 68





Film



Bild



Ton



Extras



Untertitel





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Published: 06.08.2005
Korea DVD



























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