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Kurzbeschreibung/Waschzettel




Gil-Dong Hong und sein Freund Danu sind Kopfgeldjäger, die durch die Lande ziehen. Als sie eine junge Frau aus den Fängen ihrer Entführer befreien, finden sie sich plötzlich in einem mysteriösen Wald wieder, der voller Monster ist. Doch der Held wäre nicht der Held, wenn er nicht diese Situation auch meistern würde, und so befinden sich die drei bald wieder auf dem Weg zurück zu den Eltern des Mädchens, als Gil-Dong das besondere Amulett bemerkt, das die junge Frau dabei hat, und das auf einmal alles ändert!


Beschreibung von deutschen Verlag
Planet Manhwa (Panini Comics)


Fazit

Als ich wieder mal in meinen Comic Laden nach brauchbarem Lesestoff stöberte, bin ich auf dieses Manhwa aus Korea gestoßen. Beim durchblättern ist mir die überdurchschnittliche Zeichnung sofort aufgefallen und mir wurde klar das ich zeichnerisch hier wohl einer der besten Comics aus Korea in den Händen hielt, die in Deutschland veröffentlicht wurden. Die Zeichnungen von Oh Se-Kwon fallen durch klare und durchgezogene Linien auf, selbst im Detail. Man merkt schnell, dass Oh Se-Kwon äußerst detailverliebt ist und simple Bilder in Karikatur-Stil, wie sie oft typisch sind, findet man selten. Trotz seines realistischen Zeichenstils geht die Dynamik nicht verloren. Besonders in den viel vorhanden Kämpfen, präsentiert uns Oh Se-Kwon eindrucksvoll sein Können. Zeichnerisch, behaupte ich mal, gehört dieses Manhwa zu der aller obersten Liga und kann sich sogar mit Mangas wie Vagabond aus Japan messen. Nun gut für die Augen wird einiges geboten, aber wie sieht es für den Geist aus? Oh Se-Kwon mag ein begnadeter Zeichner sein, aber ein grandioser Geschichtenerzähler ist er nicht. Das Comic hat Tempo und darauf zielt der Autor und Zeichner ab. Eine Geschichte ist quasi kaum vorhanden. Das dünne etwas was an Geschichte vorhanden ist, dient nur als Alibi um uns furiose Kämpfe zu liefern. Hierbei werden Aufrufe bzw. diverse Beschwörungen und Schwertsschläge die Felsen spalten ausgeteilt. Das ganze orientiert sich sehr an die große Gemeinde von Spielern der Fantasy-Rollenspiele im Stile von Final Fantasy. Wir haben also eine feudale Welt, die auch sehr den koreanischen Mittelalter nachempfunden ist, aber das ganze mit futuristischem Hightech kombiniert. Natürlich gibt es viele, nein Unmengen, von Mangas und Manhwas die, dieselbe Geschichte erzählen bzw. gar keine und den Leser nur furiose Kämpfe präsentieren wollen und meistens meide ich diese Comics, weil für mich das wichtigste doch noch immer die Geschichte ist. Ich muss aber zugeben das „Chronik eines Kriegers“ unheimlich viel Spass macht. Oh Se-Kwon begeht nicht den Fehler ins unsinnige oder alberne ab zu schweifen, dass passiert eher selten. Also eine koreanische „Dragon Ball“ Version sollte man hier nicht erwarten. Das ganze ist höchstens vom Stil her mit den Erfolgs-Manga „Dark Angel“ von Kia Asamiya zu vergleichen, wobei Oh Se-Kwon zeichnerisch auch dieses übertrifft, aber die Geschichte bei „Dark Angel“ ist natürlich dafür um einiges komplexer und interessanter und somit auch das bessere Comic. Trotz alle dem ist das Comic sein Geld wert. Es unterhält einen vorzüglich und dürfte vielen Fantasy Liebhabern des Genres zu sagen. Das Manhwa bietet einen eine unverfängliche und kurzweilige Unterhaltung, die aber einen auch nicht wirklich lange in Erinnerung bleibt.


Buchtitel: Chronik eines Kriegers
Autor: Oh Se-Kwon
Verlag: Planet Manhwa
Jahr: 2006
Seiten: 196
ISBN: 3-866-07123-X


Besucher-Wertung
Note: 4.92 - Votes: 12





Geschichte



Schreibstil



Zeichnung



Layout





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Published: 14.05.2006












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